Über die GDI

Gender Dentistry International Scientific Society

In der Medizin ist geschlechterspezifische Forschung bereits etabliert, in der Pharmakologie ebenfalls – nun widmet sich auch die Zahnmedizin dem Thema: Gender Dentistry International e.V./GDI erforscht und kommuniziert Unterschiede in der Biologie (Sexus) und in der soziokulturellen Geschlechterrolle (Gender) mit dem Ziel, Prävention und Therapie in der Zahnheilkunde gezielter auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Patienten auszurichten sowie Information und Aufklärung der Patienten entsprechend zu optimieren.


Über die GDI

Die Gender Dentistry International e.V. ist eine unabhängige wissenschaftliche "Fachgesellschaft für Zahnärztinnen und Zahnärzte, für Ärztinnen und Ärzte sowie Mitglieder weiterer Heilberufe und engagierte Mitglieder von relevanten Heil-Hilfsberufen". Das gemeinsame Ziel: Förderung des Wissens um geschlechterspezifische Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und dessen Anwendung in der Praxis.

Geschlechterspezifische Aspekte spielen eine Rolle in der mundgesundheitlichen Aufklärung der Patienten, in der Prävention, in der Therapie und in der Nachsorge sowie im Bereich der Praxisführung und auch in der gesundheits-, sozial- und standespolitischen Arbeit.

Ordentliche Mitglieder sind approbierte Zahnärztinnen/Zahnärzte und approbierte Vertreter weiterer Heilberufe. Fördermitglieder können werden natürliche Personen (z. B. Angehörige von Heil-Hilfsberufen, Physiotherapeuten, Zahntechniker u.a.) und juristische Personen (Unternehmen, Verbände, Organisationen u.ä,). Siehe auch „Satzung“ weiter unten.

Die GDI

  • fördert die Kompetenz von Vertretern der Heilberufe und der Heilhilfsberufe hinsichtlich geschlechterspezifischer Unterschiede in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
  • fördert den Erfahrungsaustausch im Bereich der Heilberufe und der Heilhilfsberufe hinsichtlich geschlechterspezifischer Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
  • fördert Wissenschaft und Forschung, z.B. durch Motivation zu und Förderung von Dissertationen und Studien zu geschlechterspezifischen Aspekten im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, sowohl hinsichtlich medizinischer Aspekte als auch hinsichtlich von Unterschieden in der Praxisführung und in den berufsständischen Interessenvertretungen.
  • fördert den transdisziplinären Erfahrungsaustausch hinsichtlich geschlechterspezifischer Unterschiede in der Medizin und Zahnmedizin.
  • fördert die Hebung und Auswertung bereits bestehender Daten / Studien unter geschlechterspezifischen Fragestellungen.
  • fördert die Lehre, u.a. durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrpersonal und Wissenschaftler/innen
  • arbeitet zusammen mit anderen zahnärztlichen Vereinigungen, Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften, Institutionen der öffentlichen Gesundheitspflege und Unternehmen vor allem, aber nicht ausschließlich, in Deutschland, zur Erforschung und Verbreitung des Wissens um geschlechterspezifische Unterschiede in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie zur Förderung der Umsetzung dieser Erkenntnisse in die öffentliche Gesundheitspflege.
  • informiert neben der Fachöffentlichkeit auch die allgemeine Öffentlichkeit über geschlechterspezifische Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

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Impressum

Gender Dentistry International e.V. / GDI e.V.
Büro: Amelie Stöber
Heerstraße 71

D - 14055 Berlin

Büroleitung: Birgit Wolff

Post bitte an:

Birgit Wolff
Postfach 65 04 80

22364 Hamburg

T: + 49 171 / 265 2438
F: + 49 30 / 2639 1730 3246


Steuernummer

Finanzamt für Körperschaften I / 14057 Berlin
Steuer-Nummer 27 / 666 / 50405


Vereinsregistereintrag

Eingetragen in das Vereinsregister Berlin-Charlottenburg
Aktenzeichen VR 30477 B 2


Bankverbindung

GDI e.V.
Bank: Deutsche Apotheker- und Ärztebank

Konto: 000 8453942
BLZ: 30060601

IBAN: DE84 3006 0601 0008 4539 42
BIC: DAAEDEDDXXX


Vorstand

Präsidentin:

PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Universität Mainz

E-Mail: gleissner@uni-mainz.de

Warum finden Sie geschlechtsspezifische Fragestellungen in der ZMK relevant?

Weil epidemiologische Daten zwar häufig, wenngleich nicht immer, Geschlechterunterschiede bei Erkrankungen der Mundhöhle belegen, sich diese Unterschiede aber nicht in konkreten Handlungsempfehlungen wiederfinden. Der differenzierende Blick eröffnet neue Perspektiven in allen Bereichen der zahnärztlichen Tätigkeit. Darüber hinaus stärkt die unbestreitbare Interdisziplinarität dieses Themas die Verankerung der Zahnmedizin in der Medizin.

Auf welche Frage würden Sie sich selbst eine diesbezügliche wissenschaftliche Antwort wünschen?

Von den vielen möglichen Fragen zwei, die mich besonders interessieren: 1. Mit welcher Strategie können wir Jungen und Männer in der Prävention besser erreichen? 2. Verändert sich die zahnmedizinische Forschung durch die steigende Zahl von Wissenschaftlerinnen?

Vizepräsident:

Dr. Tim Nolting M.Sc., Bocholt

E-Mail: info@drnolting.de 

Warum finden Sie geschlechtsspezifische Fragestellungen in der ZMK relevant?

Ich möchte darauf mit einer rhetorischen Frage antworten: Wenn es nachweislich geschlechtsspezifische Unterschiede beim Menschen und innerhalb des Sexes in der Beurteilung von Krankheiten gibt, warum sollte die Zahnmedizin darin eine Ausnahme bilden?

Auf welche Frage würden Sie sich selbst eine diesbezügliche wissenschaftliche Antwort wünschen?

Gibt es nachweisbare Möglichkeiten einer Therapieverbesserung unter Berücksichtigung geschlechterspezifischer Unterschiede für den praktisch tätigen Zahnarzt?

Schatzmeisterin:

Amelie Stöber M.Sc. Internationales Management, Berlin

E-Mail: info@gd-i.org

Warum finden Sie geschlechtsspezifische Fragestellungen in der ZMK relevant?

Weil wir mehr über die biologischen, aber auch die sozialen Auswirkungen wissen müssen, um Patienten noch gezielter behandeln bzw. Munderkrankungen vorbeugen zu können. 

Auf welche Frage würden Sie sich selbst eine diesbezügliche wissenschaftliche Antwort wünschen?

Macht es für mich einen Unterschied, ob ich von einem Zahnarzt oder aber von einer Zahnärztin behandelt werde?

Schriftführerin:

Birgit Wolff, Dental Relations, Hamburg

E-Mail: info@zahndienst.de

Warum finden Sie geschlechtsspezifische Fragestellungen in der ZMK relevant?

Weil wir in der Medizin sehen, wie verschieden Männer und Frauen auf Verfahren und Interventionen reagieren können, nicht zuletzt auf Prävention, und weil die Zahnmedizin in Studien nach wie vor den Durchschnittsmenschen als Norm darstellt. Dabei wissen wir es doch langsam besser...

Auf welche Frage würden Sie sich selbst eine diesbezügliche wissenschaftliche Antwort wünschen?

Warum Frauen (nur) im Unterkiefer so viele Zähne mehr verlieren als Männer - und ob es relevante Unterschiede in der Einheilphase von Implantaten bei Männern und Frauen über 60 Jahre gibt. Und ...

Head of International Science Relations:

Ass.-Prof. Priv.-Doz. DDr. Gabriella Dvorak, Universität Wien

E-Mail: gabriella.dvorak@meduniwien.ac.at

Warum finden Sie geschlechtsspezifische Fragestellungen in der ZMK relevant?

Die Gender Unterschiede sind für uns selbstverständlich aber auch in gewissen Bereichen noch kaum bekannt. Klinisch relevante wissenschaftliche Ergebnisse sollen in den Praxis Alltag und in die Standespolitik Einzug finden und zu einer Geschlechter gerechten optimierten Behandlung führen. Gerade in Bezug auf Frauen Empowerment finde ich die Akzeptanz und das Aufzeigen von Unterschieden sehr wichtig.

Auf welche Frage würden Sie sich selbst eine diesbezügliche wissenschaftliche Antwort wünschen?

Gerade bei den entzündlich bedingten Erkrankungen, insbesondere Mundschleimhautveränderungen, wäre mir die Erforschung von biologischen und psychosozialen Unterschieden, die in weiterer Folge den Umgang mit Krankheiten betreffen sehr wichtig.


Satzung

§ 1 - Name
Der Verein führt den Namen "Gender Dentistry International e.V." Kürzel: GDI. Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen unter Aktenzeichen VR 30477 B 2.

§ 2 - Sitz
Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

§ 3 - Zweck
Der Verein (im folgenden auch: GDI) dient als international ausgerichtete Fachgesellschaft für Gender Dentistry den nachstehenden Zwecken:

  1. Förderung der Kompetenz von Vertretern der Heilberufe und der Heilhilfsberufe hinsichtlich geschlechterspezifischer Unterschiede in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
  2. Förderung des Erfahrungsaustausches im Bereich der Heilberufe und der Heilhilfsberufe hinsichtlich geschlechterspezifischer Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.
  3. Förderung von Wissenschaft und Forschung, z.B. durch Motivation zu und Förderung von Dissertationen und Studien zu geschlechterspezifischen Aspekten im Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, sowohl hinsichtlich medizinischer Aspekte als auch hinsichtlich von Unterschieden in der Praxisführung und in den berufsständischen Interessenvertretungen.
  4. Förderung des transdisziplinären Erfahrungsaustausches hinsichtlich geschlechterspezifischer Unterschiede in der Medizin und Zahnmedizin.
  5. Förderung der Hebung und Auswertung bereits bestehender Daten / Studien unter geschlechterspezifischen Fragestellungen.
  6. Förderung der Lehre, u.a. durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Lehrpersonal und Wissenschaftler/innen.
  7. Zusammenarbeit mit anderen zahnärztlichen Vereinigungen, Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften, Institutionen der öffentlichen Gesundheitspflege und Unternehmen vor allem, aber nicht ausschließlich, in Deutschland, zur Erforschung und Verbreitung des Wissens um geschlechterspezifische Unterschiede in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie zur Förderung der Umsetzung dieser Erkenntnisse in die öffentliche Gesundheitspflege.
  8. Information der Öffentlichkeit über geschlechterspezifische Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Zur Erfüllung des Zwecks der international ausgerichteten Fachgesellschaft ist die Etablierung von nationalen Mitgliedsorganisationen möglich und angestrebt.

Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet.

§ 4 - Maßnahmen zur Erfüllung des Zwecks
Zur Erfüllung der in § 3 genannten Aufgaben dienen insbesondere folgende Maßnahmen:

  1. Durchführung von Veranstaltungen
  2. Vermittlung von Fachwissen
  3. Wissenschaftliche Zusammenarbeit – national und international – mit anderen Gesellschaften im Bereich der geschlechterspezifischen Forschung in der Medizin sowie sonstigen wissenschaftlichen Organisationen                                                                                                                               

§ 5 Mitgliedschaft
Der Verein besteht aus: Ordentlichen Mitgliedern (natürliche Personen), Förder-Mitgliedern (natürliche Personen und juristische Personen), Studentischen Mitgliedern (natürliche Personen)

  1. Ordentliches Mitglied kann jede/r approbierte und im Beruf tätige Zahnarzt/Zahnärztin werden sowie approbierte Mitglieder weiterer Heilberufe in Wissenschaft und Praxis
  2. Förder-Mitglieder können natürliche Personen und juristische Personen werden, die die Ziele der GDI unterstützen, wie beispielsweise Vertreter/innen von Heilhilfsberufen (natürliche Personen) sowie Unternehmen, die die Ziele des Vereins unterstützen (juristische Personen).
  3. Studentisches Mitglied kann jede/-r an einer deutschen Universität eingeschriebene Studentin/Student der Zahnheilkunde sowie der weiteren Heilberufe werden.
  4. Über die Aufnahme oder Ablehnung nach den Nr. 2 bis 4 entscheidet der Vorstand, ein Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich erfolgen.

§ 6 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet:

  1. Durch den Tod eines Mitglieds.
  2. Durch Austritt. Der auf einen wichtigen Grund gestützte Austritt ist sofort wirksam. Im Übrigen kann der Austritt nur zum Schluss eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten erklärt werden. Die Austrittserklärung ist an die Präsidentin / den Präsidenten zu richten. Ausgetretene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile am Vereinsvermögen bzw. Rückzahlung von Mitgliedsbeiträgen.
  3. Durch Streichung von der Mitgliederliste. Durch Beschluss des Vorstandes kann ein Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung die Zahlung bereits fällig gewordener Mitgliedsbeiträge (oder Gebühren für Fortbildung sowie weitere Leistungen) unterlässt. Die erste Mahnung ist einen Monat nach Fälligkeit zulässig. Die zweite Mahnung ist drei Monate später mittels "Einschreiben mit Rückschein" zu übermitteln. Sie muss den Hinweis auf die bevorstehende Streichung enthalten. Diese darf erst beschlossen werden, wenn nach dem Ablauf weiterer zwei Monate ab Zugang der zweiten Mahnung die Schuld nicht restlos getilgt wird. Die Streichung ist dem Betroffenen mitzuteilen.
  4. Durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Vereinsinteressen vorsätzlich oder grob fahrlässig verstoßen hat, insbesondere gegen die in der Satzung festgelegten Ziele. Den Antrag auf Ausschluss kann jedes Mitglied stellen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand mit 2/3-Mehrheit. Vor der Beschlussfassung im Vorstand ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, die ihm mitzuteilen sind, persönlich oder schriftlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen. Eine schriftliche Stellungnahme des Vereinsmitglieds ist in der Vorstandssitzung zu verlesen. Ein Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenem Brief bekannt zu machen.
  5. Bei Mitgliedern der Heilberufe durch Aberkennung der Approbation.
  6. Bei sämtlichen Mitgliedern durch Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte.

§ 7 Mitgliedsbeitrag
Der Verein erhebt Beiträge von seinen Mitgliedern. Über die Höhe der Beiträge wird in einer von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Beitragsordnung befunden.

§ 8 Vermögen des Vereins
Das Vermögen der GDI wird gebildet aus den von den Mitgliedern entrichteten Beiträgen, Zuschüssen für Vereins-Projekte, aus Teilnahmegebühren von Veranstaltungen sowie aus den Zinserträgen des anzulegenden Vermögens. Sämtliche Mittel sind nur für satzungsgebundene Zwecke und zur Deckung des damit verbundenen Geschäftsaufwandes zu verwenden. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vermögen des Verbandes. Eine Begünstigung von Mitgliedern in Form von Zuwendungen und unverhältnismäßig hohen Aufwendungen ist ausgeschlossen.Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Dem Vorstand bleibt es im Einzelfall unbenommen, nachgewiesene Auslagen für die Vereinstätigkeit zu erstatten.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 9 Organe des Vereins Gender Dentistry International
Organe des Vereins GDI sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand

§ 10 Ordentliche Mitgliederversammlung
Jährlich hat mindestens eine Ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden.

  1. Einberufungsorgan ist der Vorstand. Er setzt die Tagesordnung fest. Die Ausführung der Einberufung obliegt der Präsidentin/dem Präsidenten, bei deren/dessen Verhinderung einem zu bestimmenden Mitglied des Vorstandes.
  2. Zur Ordentlichen Mitgliederversammlung ist jedes Mitglied unter Einhaltung einer Frist von mindestens sechs Wochen schriftlich einzuladen, wobei es zur Einhaltung der Frist ausreicht, dass die Einladung vor dieser Frist versendet wird.
  3. Jede Ladung muss eine vollständige Tagesordnung enthalten.
  4. Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Einberufungsorgan eine Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Eine solche vorzunehmen, liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Einberufungsorgans. Dem Verlangen muss jedoch entsprochen werden, wenn es von 1/4 der Vereinsmitglieder unterstützt wird. Die Versammlungsleitung hat die Ergänzung zu Beginn der Mitgliederversammlung bekannt zu geben.,Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können in der Versammlung als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Die Behandlung erfordert jedoch eine 2/3-Mehrheit.
  5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
  6. Die Mitgliederversammlung wird von der Präsidentin/dem Präsidenten, bei deren/dessen Verhinderung von einem zu bestimmenden Mitglied des Vorstandes geleitet. Betrifft die Beratung und Abstimmung eine Angelegenheit dieser Leiter/innen, so muss ein/e andere/r Tagungsleiter/in gewählt werden.
  7. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Über die Zulassung von Gästen entscheidet die Versammlungsleitung.
  8. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das von der Versammlungsleitung und der Präsidentin/dem Präsidenten sowie einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, den Namen der Versammlungsleitung, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit, die Tagesordnung, die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis (Zahl der Ja-Stimmen, Zahl der Nein-Stimmen, Stimmenthaltungen, ungültige Stimmen), die Art der Abstimmung sowie eventuelle Widersprüche gegen gefasste Beschlüsse. Ein Antrag, der eine Änderung der Satzung bzw. eine Änderung des Zwecks des Vereins betrifft, ist wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. Die Protokollführung obliegt dem/der Schriftführer/in, ist diese/r verhindert, so wählt die Versammlung eine/n Protokollführer/in.
  9. Stimmrecht in der Mitgliederversammlung haben die Ordentlichen Mitglieder und die Mitglieder des Vorstandes, soweit diese nicht Ordentliche Mitglieder sind. Förder-Mitglieder sowie studentische Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen und sich bei Einverständnis der Ordentlichen Mitglieder an den Diskussionen zu beteiligen, sie haben kein Stimmrecht.
  10. Beschlüsse werden grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Für Satzungsänderungen ist jedoch eine Mehrheit von ¾, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  11. Bei Personalentscheidungen (Wahlen) gilt derjenige/diejenige von mehreren Kandidaten/innen als gewählt, der/die mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Ist diese Stimmenzahl nicht erreicht worden, so findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten/innen statt, welche die höchsten Stimmenzahlen erreicht haben. Gewählt ist dann der/diejenige, der/die nunmehr die meisten Stimmen erhält. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von der Leitung der Versammlung zu ziehende Los.
  12. Die Versammlungsleitung bestimmt die Art der Abstimmung (öffentlich oder schriftlich; geheim). Die Mitgliederversammlung kann bei 2/3-Mehrheit eine Änderung des Verfahrens verlangen.

§ 11 Aufgaben und Befugnisse der Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes der Präsidentin/des Präsidenten und des Rechenschaftsberichtes der Schatzmeisterin/des Schatzmeisters sowie des Berichtes des/der Kassenprüfer.
  2. Erteilung oder Verweigerung der Entlastung des Vorstandes
  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
  4. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages für das folgende Geschäftsjahr
  5. Wahl der Kassenprüfer
  6. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks sowie die Auflösung des Vereins
  7. Die Entscheidung über Dringlichkeitsanträge
  8. Festlegung der Mitgliedsbeiträge.

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung
Eine Außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden:

  • Wenn es der Vorstand beschließt. Dazu ist er verpflichtet, wenn es das Wohl des Vereins erfordert, besonders dringliche Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung durch den obersten Vorstand zu unterbreiten.
  • Wenn die Einberufung von 20 % der ordentlichen Mitglieder unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangt wird.

§ 13 Vorstand
Der Vorstand der GDI besteht aus vier Mitgliedern. Diese sind: 

  • Präsident/in
  • Vizepräsident/in
  • Schatzmeister/in
  • Schriftführer/in

Der Vorstand führt die Geschäfte der GDI ehrenamtlich. § 16 bleibt davon unberührt.

Die Prägung der GDI schreibt eine mehrheitliche Besetzung des Vorstandes mit approbierten Zahnärztinnen/Zahnärzten vor, Präsident/in kann nur ein/e approbierte/r Zahnärztin/Zahnarzt werden. In den Vorstand gewählt werden können auch natürliche Personen aus dem Kreis der Förder-Mitglieder. Die Geschäftsführung der GDI kann zugleich eine Position im Vorstand innehaben.

Die Mitglieder des Vorstandes werden von den Ordentlichen Mitgliedern in getrennten Wahlgängen gewählt, in offener Wahl bzw. auf Antrag eines Mitglieds in schriftlicher, geheimer Abstimmung.

Die Amtsdauer der Mitglieder des Vorstandes beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Beendigung der Amtszeit aus, so wählt die nächste Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied. Dessen Amtsdauer endet zu dem für das ausgeschiedene Mitglied gültigen Termin. Bis zu diesem Wahltermin kann der Vorstand eine andere Person kommissarisch zur Wahrnehmung der entsprechenden Aufgaben bestimmen.

Auf Vorschlag des Vorstandes kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung der Vorstand um weitere Mitglieder erweitert werden.

§ 14 Zuständigkeit des Vorstandes
Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Führung seiner Geschäfte. Er hat diejenigen Verwaltungsaufgaben zu erledigen, die durch diese Satzung nicht ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Der Vorstand wird durch eine Geschäftsstelle unterstützt.

In den Wirkungskreis des Vorstandes fallen insbesondere: 

  • Die Beschlussfassung darüber, ob eine Außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen ist.
  • Die Vorbereitung einer Mitgliederversammlung und die Aufstellung der Tagesordnung, evtl. ihre Ergänzung.
  • Die Erstellung des Jahresberichtes.
  • Die Einberufung der Mitgliederversammlung.
  • Die Prüfung des Rechtsbestandes der Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie die Ausführung der nichtigen Beschlüsse.
  • Die Buchführung, die ordnungsgemäße Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens.
  • Die Aufnahme, die Streichung sowie der Ausschluss von Mitgliedern.
  • Die Anstellung, Beaufsichtigung und Kündigung von Vereinsangestellten.
  • Die Entscheidung über Auswahl von und Zusammenarbeit mit Sponsoren und Kooperationspartnern

Vorstand i.S.d. § 26 BGB sind die Präsidentin/der Präsident, die Vizepräsidentin/der Vizepräsident, die Schatzmeisterin/der Schatzmeister und die Schriftführerin/der Schriftführer.

Der Verein wird im Rechtsverkehr vertreten durch die Präsidentin/den Präsidenten sowie ein weiteres Mitglied aus dem Vorstand. Sollte die Präsidentin/der Präsident verhindert sein, wird der Verein vertreten durch die Vizepräsidentin/den Vizepräsidenten sowie ein weiteres Mitglied des Vorstandes.

Der Vorstand kann zur Erledigung bestimmter Aufgaben per Vorstandsbeschluss Ausschüsse einsetzen bzw. eingesetzte Ausschüsse wieder auflösen oder ergänzend Referenten berufen bzw. wieder abberufen.

§ 15 Sitzungen des Vorstandes
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens drei Mitglieder, darunter die Präsidentin/der Präsident und die Vizepräsidentin/der Vizepräsident anwesend sind. Die Einladung kann durch die Präsidentin/den Präsidenten oder bei deren/dessen Verhinderung durch die Schriftführerin/den Schriftführer schriftlich, fernmündlich oder per eMail erfolgen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung bei der Einberufung des Vorstandes ist nicht erforderlich.Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Präsidentin/des Präsidenten bzw. bei deren/dessen Verhinderung die/derjenige der/des die Sitzung leitenden Vorsitzenden den Ausschlag. Einer Vorstandssitzung bedarf es nicht, wenn alle Vorstandsmitglieder einem Vorschlag oder Beschluss schriftlich, z.B. per Fax oder eMail, zustimmen. In den Sitzungen gefasste Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Sitzung, die Namen der Teilnehmer und der Sitzungsleitung, evtl. Entschuldigungen, die Beschlüsse und dabei erzielte Mehrheitsverhältnisse (Ja-Stimmen, Nein-Stimmen, Stimmenenthaltungen). Schriftliche Zustimmungen zu einem Beschluss sind in der Anlage zum Protokoll zu verwahren.

  • Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.

§ 16 Aufwandsentschädigungen
Vorstandsmitglieder und Mitglieder von Ausschüssen sowie vom Vorstand mit Aufgaben für den GDI beauftragte Mitglieder des Verbandes haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen nach Maßgaben der gesetzlichen Vorschriften.

  • Die Geschäftsführung erhält eine Geschäftsführungs-Vergütung, auch wenn sie zugleich Mitglied des Vorstandes ist.

§ 17 Rechnungsjahr
Alle Einnahmen und Ausgaben des GDI müssen für jedes Rechnungsjahr veranschlagt und in einen Haushaltsplan eingesetzt werden, der vom Vorstand erstellt wird.

  1. Das Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 18 Kassenprüfer
Der GDI e.V. hat seine Einnahmen und Ausgaben laufend zu buchen und durch den/die gewählten Kassenprüfer einmal jährlich auf Richtigkeit prüfen zu lassen.

§ 19 Auflösung des GDI e.V.
Die Auflösung des GDI e.V. kann nur auf einer Mitgliederversammlung von 4/5 der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine amtlich eingetragene gemeinnützige Einrichtung mit dem Ziel zahnmedizinischer Hilfe für Bedürftige. Über die Auswahl entscheidet der Vorstand.
  • Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

§ 20 Eintragung
Die Satzung der GDI ist durch die Gründungsversammlung am 12. Februar 2011 in Berlin beschlossen worden.

Die Änderung der Satzung ist durch die Mitgliederversammlung vom 14.12.2013 beschlossen worden.

Unterzeichnet von den Gründungsmitgliedern.


Disclaimer

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