Gendermedizin: Bekannt, aber zu wenig umgesetzt

"Geschlechtsspezifische Medizin": Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Die „Ärzte-Zeitung“ berichtete am 22. Juni 2018 über die Erkenntnisse, die es derzeit im Bereich der geschlechterspezifischen Medizin (und Zahnmedizin) gibt, stellt aber auch dar, dass der Begriff „Gendermedizin“ nach wie vor zu Verständnisproblemen führt und dass nicht zuletzt der Weg dieser Erkenntnisse in die Praxis und mögliche Konsequenzen für die Therapie noch weiter optimiert werden müssten.

"Geschlechtsspezifische Medizin"
Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Geschlechtsspezifische Besonderheiten sind eigentlich medizinischer Alltag. Die Gendermedizin versucht, diesen Besonderheiten auf den Grund zu gehen. Doch die Translation der Erkenntnisse in die tägliche Praxis ist noch ein Problem.

In der Medizin wurde lange so getan, als könne diese mehr oder weniger geschlechterneutral praktiziert werden. XY versus XX – den chromosomalen Unterschied lässt man noch gelten, auch verschiedene Hormonprofile.


Dass deshalb Krankheiten bei Männern und Frauen unterschiedlich verlaufen, dass psychosoziale Verhaltensmuster differieren, dass auf Einflüsse aus Umwelt und Umfeld geschlechtsspezifisch reagiert wird, in Wirklichkeit ist das doch uralte Alltagserfahrung!

Dass dennoch zum Teil auch heute noch erläutert werden muss, dass "Gendermedizin" keine feministische Ideologie ist, die im weißen Kittel daherkommt, hängt unter anderem vielleicht mit der Begrifflichkeit zusammen.


Hier finden Sie den gesamten Beitrag: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/966300/geschlechtsspezifische-medizin-kleine-unterschied-groesser-gedacht.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_NEWSLETTER.2018-06-22.Krebs.x

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