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Aktuelle Meldungen

GENDER DENTISTRY INTERNATIONAL: Wissenschaftspreise 2016 für Dr. Theresia Janke und Prof. Dr. Michael Hülsmann

News vom 13. November 2016

Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2016 des Gender Dentistry International e.V. am Rande des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt wurden am 11. November erstmals die beiden neu geschaffenen Wissenschaftspreise des GDI e.V. verliehen. Mit der Auszeichnung schlägt die soeben fünf Jahre alt gewordene Fachgesellschaft...

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Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2016 des Gender Dentistry International e.V. am Rande des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt wurden am 11. November erstmals die beiden neu geschaffenen Wissenschaftspreise des GDI e.V. verliehen. Mit der Auszeichnung schlägt die soeben fünf Jahre alt gewordene Fachgesellschaft das nächste Kapitel in der Erfolgsgeschichte der gender-fokussierten Forschung in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde auf. Die Fachgesellschaft verleiht bewusst zwei Auszeichnungen: den mit 2000.- Euro dotierten „Nolting Award for Studies in Gender Dentistry“, der sich an die jungen Kolleginnen und Kollegen am Anfang ihrer beruflichen Karriere richtet, und den „GDI Award for Excellence in Gender Dentistry“ als Ehrung erfahrener Wissenschaftler und Hochschullehrer für Forschung und Lehre im Bereich der geschlechterspezifischen Zahnheilkunde.....

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Gender Dentistry International: Neuer Wissenschaftspreis ausgeschrieben

News vom 27. September 2016

Wissen fördern und Wissen fordern – unter dieser Überschrift steht die Ausschreibung des neuen Wissenschaftspreises des Gender Dentistry International e.V. rund um geschlechterspezifische Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der in diesem Jahr erstmals verliehen werden wird....

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Wissen fördern und Wissen fordern – unter dieser Überschrift steht die Ausschreibung des neuen Wissenschaftspreises des Gender Dentistry International e.V. rund um geschlechterspezifische Aspekte in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, der in diesem Jahr erstmals verliehen werden wird. „Schon vor Gründung unserer Fachgesellschaft im Jahr 2011 haben wir gesehen, dass nicht nur in der Medizin berechtigterweise immer öfter der Blick auf das Geschlecht des Patienten fällt, wenn es um die für ihn beste Therapie geht“, sagt PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Präsidentin des GDI, „sondern dass wir in der Zahnmedizin ebenfalls Daten haben, die Konsequenzen einfordern.“ Zumindest da, so Gleissner, wo die Daten relevante Unterschiede erkennen lassen und Anlass zu einer Überprüfung des Behandlungskonzeptes einfordern. Nach wie vor würden in der Zahnmedizin zu selten Studien geschlechterspezifisch ausgewertet: „Beim Studiendesign sehen wir zwar, dass Daten von Frauen und Männern erhoben wurden, fragen wir aber nach entsprechenden Auswertungen, stoßen wir immer wieder auf Irritation. Das muss ein Ende haben – und auch dafür steht der neue Wissenschaftspreis. Wir fördern entsprechende Studien, aber wir fordern sie auch! Die bisher zur Verfügung stehenden Daten liefern genug Anhaltspunkte, dass ein Arbeiten an diesem Thema mehr als gerechtfertigt ist. Denen, die an weiteren Erkenntnissen arbeiten, zollen wir Anerkennung und Dank. Dafür steht der neue Preis.“

Genaugenommen sind es zwei Preise, die der GDI verleiht – zum einen den dotierten „Nolting Award for Studies in Gender Dentistry“, der sich an junge Kolleginnen und Kollegen richtet und Dissertationen, Promotionsarbeiten oder Masterthesen auszeichnet, zum anderen den „GDI Award for Excellence in Gender Dentistry“, mit dem beispielsweise Hochschullehrer für ihr Engagement in Forschung und Lehre geehrt werden.

Benannt ist der Nolting Award for Studies in Gender Dentistry nach seinem Stifter, Dr. Tim Nolting M.Sc., Vizepräsident des GDI. „Als Sohn eines Endokrinologen war mir eine differenzierte Blickweise auf die Prozesse des menschlichen Körpers immer schon sozusagen mit dem Frühstücksbrot eingegeben,“ so Nolting. „Alle Menschen sind doch individuell beispielsweise in Alter, Herkunft, aber eben auch Geschlecht, und müssen auch so in der Diagnose und Therapie behandelt werden. Ich habe lange nach Mitstreitern für diese Idee gesucht, die bei vielen damals Kopfschütteln ausgelöst hat. Nun sind wir soweit, dass der Begriff “Gender„ nicht mehr wie ein Schimpfwort verwendet wird.“ Unter Gender sei nicht nur der biologische Unterschied zu verstehen, sondern eben auch der soziale Unterschied wie Bildung, soziales Umfeld, ethnischer Einfluss und vieles mehr. „Ich habe immer angemahnt, dass man individuell therapieren muss, nicht über einen Kamm scheren darf. Mit der Aufgabe als GDI-Vizepräsident sehe ich mich in der Verantwortung, andere zu ermutigen, ebenso differenzierend an Patienten und Forschungsfragen heranzugehen.“ Mit der Stiftung des alle zwei Jahre verliehenen Förderpreises möchte er erreichen, dass die entsprechende Herangehensweise in der Forschung einen größeren Stellenwert erhält: „Dieser Preis soll junge Forscher anregen“, so Nolting, „den Blick auch auf die feinen Unterschiede zu richten, damit unsere Therapie individueller und damit treffsicherer wird.“ Die Gender Dentistry stecke zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, es sei aber noch ein weiter Weg, „bis wir wie selbstverständlich in allen Bereichen damit umgehen. Ich bin begeistert, wieviel wir vom ersten Ideenfunken bis heute schon erreicht haben und die gläserne Gedankendecke in vielen Köpfen aufsprengen konnten, die vieles bisher verhindert hat.“


HINWEISE ZU DEN EINREICHUNGSFRISTEN
Alle Angaben finden Sie unter dem nachstehenden Link.

Bild: GDI-Präsidentin PD Dr. Dr. Christiane Gleissner und Dr. Tim Nolting M.Sc., Vizepräsident und Stifter des "Nolting Award for Studies in Gender Dentistry"

 

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GENDERMEDIZIN: Lungenkrebs bei Frauen nimmt dramatisch zu

News vom 18. Mai 2016

Aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Männer erkranken häufiger als Frauen an Krebs und sterben früher daran. "Dabei spielen biologischen Faktoren, wie etwa der Hormonstatus eine wichtigere Rolle als kulturelle", so Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen...

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Aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Männer erkranken häufiger als Frauen an Krebs und sterben früher daran. "Dabei spielen biologischen Faktoren, wie etwa der Hormonstatus eine wichtigere Rolle als kulturelle", so Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft beim Bundeskongress Gendermedizin am 12. Mai 2016 in Berlin.

Bild: Fotolia/Anton Gvozdikov

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