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Aktuelle Meldungen

GENDERMEDIZIN: Lungenkrebs bei Frauen nimmt dramatisch zu

News vom 18. Mai 2016

Aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Männer erkranken häufiger als Frauen an Krebs und sterben früher daran. "Dabei spielen biologischen Faktoren, wie etwa der Hormonstatus eine wichtigere Rolle als kulturelle", so Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen...

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Aus dem Deutschen Ärzteblatt:

Männer erkranken häufiger als Frauen an Krebs und sterben früher daran. "Dabei spielen biologischen Faktoren, wie etwa der Hormonstatus eine wichtigere Rolle als kulturelle", so Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft beim Bundeskongress Gendermedizin am 12. Mai 2016 in Berlin.

Bild: Fotolia/Anton Gvozdikov

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KARDIOLOGEN: Vorhofflimmern bei Frauen und Männern: Auf der Suche nach geschlechtsspezifischer Vorbeugung

News vom 30. März 2016

Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie öffnet sich immer mehr geschlechterspezifischen Fragen.
Dekofoto: Fotolia/Picture Factory

Aktuelle Pressemeldung der DGK:

"Unterschiedliche Zusammenhänge zwischen klassischen Risikofaktoren und Vorhofflimmern bei Frauen und...

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Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie öffnet sich immer mehr geschlechterspezifischen Fragen.
Dekofoto: Fotolia/Picture Factory

Aktuelle Pressemeldung der DGK:

"Unterschiedliche Zusammenhänge zwischen klassischen Risikofaktoren und Vorhofflimmern bei Frauen und Männern könnten Hinweise auf Unterschiede bei der Entstehung und Entwicklung dieser häufigsten Herzrhythmusstörung geben. Neue Studienergebnisse legen die Suche nach geschlechtsspezifischen Präventionsstrategien nahe, berichten Expertinnen auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim.

Unterschiedliche Zusammenhänge zwischen klassischen Risikofaktoren und Vorhofflimmern bei Frauen und Männern könnten Hinweise auf Unterschiede bei der Entstehung und Entwicklung dieser häufigsten Herzrhythmusstörung geben. Neue Studienergebnisse legen die Suche nach geschlechtsspezifischen Präventionsstrategien nahe. Das berichtet PD Dr. Renate Schnabel (Universitäres Herzzentrum Hamburg) auf der 82. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim, zu der mehr als 8.500 aktive Teilnehmer aus 25 Ländern zusammentreffen. Vorhofflimmern ist die häufigste andauernde Rhythmusstörung, mit stark zunehmender Häufigkeit und mit deutlichen Geschlechterunterschieden, was die Zahl der Betroffenen angeht. Dr. Schnabel: „Ob die über die letzten Jahre etablierten Risikofaktoren zu diesen Unterschieden beitragen, ist nicht sicher bekannt.“

PD Dr. Schnabel untersuchte in Querschnittsanalysen der Gutenberg Gesundheitsstudie mit mehr als 15.000 Teilnehmern klassische Risikofaktoren, häufige Symptome, kardiale Struktur und Funktion sowie Begleiterkrankungen bei Menschen mit Vorhofflimmern. Dabei zeigte sich, dass Männer im Vergleich zu Frauen mehr kardiovaskuläre Risikofaktoren sowie mehr bestehende kardiovaskuläre Erkrankungen hatten. Nach weiterer Verfeinerung des Studiendesigns blieben Geschlechterunterschiede bezüglich HDL- und LDL-Cholesterin im Zusammenhang mit Vorhofflimmern bestehen: Frauen mit Vorhofflimmern hatten im Schnitt ein um 3,4 mg/dl niedrigeres HDL-Cholesterin als Frauen ohne Vorhofflimmern, während sich bei Männern hier kein Zusammenhang zeigte. Bei Frauen wiederum ließen sich keine Zusammenhänge zwischen LDL-Cholesterin und Vorhofflimmern nachweisen, während bei Männern mit Vorhofflimmern ein um durchschnittlich 8,1 mg/dl niedrigeres LDL-Cholesterin gemessen wurde.

Sowohl Frauen als auch Männer hatten eine höhere Wahrscheinlichkeit, gleichzeitig mit dem Vorhofflimmern auch an einer koronaren Herzerkrankung oder Herzinsuffizienz zu leiden oder einen Schlaganfall zu bekommen. Hier zeigten sich keine Geschlechterunterschiede, ebenso wenig bei Symptomen oder bei kardialer Struktur und Funktion.

In der Langzeitstudie FINRISK (38.333 Teilnehmer) wurde ebenfalls am Universitäten Herzzentrum Hamburg der Zusammenhang zwischen klassischen Risikofaktoren und dem Auftreten von Vorhofflimmern über den Zeitraum von maximal 28 Jahren bestimmt. Bei Männern traten mehr Vorhofflimmerfälle (8,1 Prozent) auf als bei Frauen (5,5 Prozent). Das kardiovaskuläre Risikoprofil und Lipidprofil bei der Ausgangsuntersuchung war bei Männern ungünstiger als bei Frauen. Geschlechterunterschiede wurden beobachtet für den Zusammenhang von Bluthochdruck mit Vorhofflimmern, HDL-Cholesterin mit Vorhofflimmern und Gesamtcholesterin-Konzentrationen. Das Risiko für Vorhofflimmern assoziiert mit Bluthochdruck war bei Frauen größer als bei Männern. Eine höhere Konzentration von HDL-Cholesterin war assoziiert mit einem niedrigeren Risiko für Vorhofflimmern bei Frauen, nicht jedoch bei Männern.

„Wenn unsere Beobachtungen unterschiedlicher Assoziationen von klassischen Risikofaktoren mit Vorhofflimmern bestätigt werden, kann dies Hinweise auf eine unterschiedliche Pathogenese von Vorhofflimmern geben“, so Dr. Schnabel. „Diese Ergebnisse legen zudem die Suche nach möglichen geschlechtsspezifischen Präventionsstrategien nahe.“

Quelle: DGK Abstract P 1696, Schnabel et al., Gender differences in atrial fibrillation manifestation and risk factors in a population-based cohort – The Gutenberg Health Study. Clin Res Cardiol 105, Suppl 1, March 2016; DGK Abstract P 1697, Johannsen et al., Gender differences in atrial fibrillation risk, the FINRISK Study. Clin Res Cardiol 105, Suppl 1, March 2016"

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BERICHT: Ihre Zähne, seine Zähne: Der Forschung „auf den Zahn gefühlt“

News vom 07. März 2016

Zahnärzte sind nicht selten überrascht, wenn sie nach einer Geschlechtsspezifik in der Zahnbehandlung gefragt werden. Dass die Zahn- und Mundgesundheit im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft beachtet werden muss, stehe außer Frage, aber sonst...? Das hört die Leipziger Zahnärztin Ulrike Uhlmann immer...

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Zahnärzte sind nicht selten überrascht, wenn sie nach einer Geschlechtsspezifik in der Zahnbehandlung gefragt werden. Dass die Zahn- und Mundgesundheit im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft beachtet werden muss, stehe außer Frage, aber sonst...? Das hört die Leipziger Zahnärztin Ulrike Uhlmann immer wieder. „In immer mehr Medizin-Fächern gibt es einen zunehmenden Erkenntniszuwachs zu Geschlechterunterschieden mit Konsequenzen für die ärztliche Praxis. Warum sollte das in der Zahnmedizin anders sein?“ Deshalb haben die Doktorandin und ihre Doktormutter PD Dr. Dr. Christiane Gleissner, Präsidentin der wissenschaftlichen Fachgesellschaft Gender Dentistry International (GDI), eine Forschungsarbeit vorgelegt, die beim 7. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Gendermedizin (IGM) im Herbst in Berlin den einzigen (!) Posterpreis erhielt. Nicht nur eine hohe Anerkennung für die vorgestellte Arbeit, sondern auch ein vielbeachtetes Ankommen in der Gender Medicine Community!....

Quelle und Tipp für ein "Lesezeichen" im Browser: www.gendermed.info

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